Du möchtest dich in Krisen bewusst steuern, Stress aktiv bewältigen und psychische Widerstandskraft aufbauen? Dann arbeite an deiner Beziehung zu dir selbst!
- Warum ist vielen von uns eine gute Beziehung zu uns selbst abhanden gekommen?
- Warum sind manche selbstbewusst und andere nicht?
- Wieso warten wir darauf, dass „es“ besser wird, statt selbstwirksam Einfluss zu nehmen?
Beeinflusst Selbstführung unsere Resilienz?
Eine gute Selbstführung ist die „Wurzel“ guter Resilienz, da sie den Übergang von einer passiven Opferhaltung zu einer aktiven, eigenverantwortlichen Lebensgestaltung ermöglicht.
Selbstbewusstsein, Selbstwert und Selbstvertrauen bilden das Fundament für eine gute Selbstführung. Diese Begrifflichkeiten verbinden eine wertschätzende Haltung gegenüber sich selbst. Sie ermöglichen es, das eigene Denken, Fühlen und Handeln bewusst zu steuern.
Wie sehr wir uns mögen beginnt schon in der Kindheit.
👉🏼 Kindern, denen das Gefühl gegeben wird ihrer selbst willen geliebt zu werden, sind leichter von ihrem eigenen (Selbst)Wert überzeugt, als jene, die nur durch Leistung oder Wohlverhalten Anerkennung und Liebe bekamen.
👉🏼 Das ist der Grund, warum Menschen ihren Selbstwert viel zu häufig an der äußeren Umgebung festmachen: Wir schließen aus dem Feedback und Reaktionen anderer, wie wir sind. Damit machen wir unser Wohlbefinden von der Beurteilung anderer abhängig. Dabei sollte die Überzeugung von innen kommen. Es sollte unsere Entscheidung sein, wie wertvoll wir uns erachten und wie zufrieden wir mit uns sind
👉🏼 Und die Kinder, denen man etwas zugetraut hat, haben im Erwachsenenalter ein größeres Selbstvertrauen. Sie durften ihre eigenen Erfahrungen machen und konnten dadurch besser ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln, einschätzen und selbstwirksam einbringen. Das hilft Herausforderungen zu meistern und Krisen aktiv zu gestalten.
Mangelndes Selbstvertrauen ist gekennzeichnet durch
- mangelnde Kritikfähigkeit
- Neid auf den Erfolg anderer
- Vergleich mit anderen
- Komplimente werden heruntergespielt
- Erfolge werden als Glücksache empfunden
- Misserfolge sind immer die eigene Unfähigkeit
- Auseinandersetzungen werden vermieden und
- andere Meinungen werden als persönlicher Angriff empfunden.
Der Unterschied zwischen Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
SELBST-WERT
Sich seiner selbst wert sein:
Das ist die emotionale Komponente: Ein stabiler Selbstwert (sich positiv annehmen, unabhängig von Leistung) verhindert, dass man bei Fehlern in Krisen verfällt. Er erlaubt, Verantwortung zu übernehmen, ohne Angst zu haben, bei Scheitern wertlos zu sein.
SELBST-VERTRAUEN
Auf das eigene Können vertrauen:
Dies bezieht sich auf die Überzeugung, Herausforderungen und Aufgaben aus eigener Kraft bewältigen zu können. Es ist der „Motor“ der Handlung, der nötig ist, um Entscheidungen zu treffen und ins Tun zu kommen.
SELBST-BEWUSSTSEIN
Sich seiner selbst bewusst sein:
Es bedeutet, die eigenen Stärken, Schwächen, Emotionen, Werte und Motive zu kennen. Ohne dieses Wissen ist keine zielgerichtete Selbstführung möglich, da man nicht weiß, wie man sich steuern soll.
Was unterscheidet resiliente Menschen von anderen?
Resilienz ist unser mentales Immunsystem. Resiliente Menschen haben eine gute Selbstwahrnehmung, schätzen sich selbst, vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und können sich dadurch flexibel verhalten. Sie sind weder unfehlbar, noch perfekt. Ganz im Gegenteil, gerade die Erkenntnis ‚keiner ist perfekt‘ bringt ihnen Gelassenheit und Handlungsfähigkeit. Nach einem Tief/Fehler nicht frustriert und handlungsunfähig sein, sondern optimistisch in die Zukunft schauen und eine Niederlage als Chance ergreifen.
Im Begriff „Selbstvertrauen“ steckt das Wort „Vertrauen“. Vertrauen ist einer von vielen Werten. Werte wiederum geben vor, wohin wir uns bewegen und ob wir uns überhaupt verhalten, denn dafür wenden wir Zeit, Ressourcen und Energie auf. Hast du kein Vertrauen in dich selbst und deine Fähigkeiten, wie können dann andere Vertrauen in dich setzen? Das wiederum ist wichtig für die Beziehung zu Menschen – egal ob im Teamwork, der Führung von Menschen oder in Freund- und Partnerschaften.
Wie kann an guter Selbstführung gearbeitet werden?
Wie programmiert man sich neu und schafft ein neues Mindset, wenn man nicht das Glück hatte, in der Kindheit resilientes Verhalten aufzubauen?
Erfolgreiche Selbstführung ist die Anwendung der 3 Faktoren, um sich selbst „im Griff“ zu haben.:
Selbstbewusstsein liefert die Klarheit
Selbstwert die Stabilität
Selbstvertrauen die Handlungskraft
Das Verstehen, Erlernen und Anwenden der 7 Säulen der Resilienz ist deshalb entscheidend für die Selbstführung. Denn Resilienz ist das Betriebssystem der Seele, das dich in Krisen und unter Stress handlungsfähig hält:
Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung sind die reaktiven Säulen, die entscheidend sind, wie du auf Druck reagierst.
Verlassen der Opferrolle, Verantwortung übernehmen, Netzwerkorientierung und Zukunftsplanung sind die aktiven Säulen, die entscheidend sind, wie du dein Leben gestaltest.
Wie kann ich helfen?
Ich agiere als Sparringpartner für deine persönlichen Herausforderungen, coache dich in deiner Veränderungsarbeit und trainiere deine Haltung für resilienteres Verhalten.
Wir finden wir heraus, wo wir ansetzen können, damit du resiliente Verhaltensweisen im Alltag für dich aktivieren und nutzen kannst.
Als Ergebnis unserer Zusammenarbeit wird dein Alltag, beruflich wie privat, leichter werden. Mit einer neuen Selbstsicherheit wirst du Ziele definieren und auch erreichen.
Lass dich unterstützen auf dem Weg von der Theorie in die Praxis.


