„Unternehmen investieren lieber in die physische als in die mentale Gesundheit ihrer Belegschaft!“

Immer mehr Menschen sind ausgelaugt, blockiert und unzufrieden. 

  • Der prozentuale Anteil meiner Klient:innen, die mit Burnout-Vorboten zu mir kommen, nimmt spürbar zu und bestätigt, was die McKinsey-HealthCareStudie ergab: 
    Burnout verzeichnet weltweit ein Rekordhoch!
  • Dabei investieren Arbeitgebende mehr denn je in die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden … vermeintlich auch in die mentale Gesundheit.
  • Schaut man allerdings genauer hin, bieten 9 von 10 Unternehmen, die etwas für die mentale Gesundheit ihrer Belegschaft tun wollen, irgendeine Form von Wellness-Programm an, wie z.B. Yoga, Abos für Meditations-Apps, Fitness- und Ernährungskurse, Schulungen zu Zeitmanagement oder auch Gesundheitschecks und Stressmessungen.
  • Das ist grundsätzlich gut, weil es besser ist, das zu tun als gar nichts zu unterstützen.
  • Aber so lobenswert diese Bemühungen auch sind, sie helfen nicht, psychische Belastungen zu reduzieren oder gar psychische Erkrankungen, wie z.B. Burnout, zu bekämpfen.

Mentale Gesundheit umfasst unser emotionales, psychologisches und soziales Wohlbefinden und ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und sozialer Teilhabe in der Gesellschaft.

Und obwohl die Burnout-Fälle in die Höhe schießen, nehmen viele Arbeitgebende das Thema immer noch nicht ernst genug. Es bleibt nach wie vor ein Tabuthema. Die Gründe dafür sind entweder das fehlende Wissen zu mentaler Gesundheit oder die richtige Einstellung und Haltung dazu.

Somit ist nachvollziehbar, dass es nicht ausreichen wird, wenn erkrankte Mitarbeitende einen Therapieplatz bekommen, um individuell an sich zu arbeiten. Um mit Stress und psychischen Belastungen besser umzugehen zu können, damit sie danach „gesund“ weiterarbeiten können. Burnout kann etwas mit der persönlichen Widerstandskraft zu tun haben, aber eben auch mit belastenden oder gar toxischen Arbeitsbedingungen. Es ist wichtig die Ursachen zu finden, die in jedem Einzelfall unterschiedlich sein können. 

  1. Da mag es die Menschen geben, die psychische Erkrankungen aufgrund persönlicher Krisen mitbringen und professionelle Hilfe brauchen.
  2. Dann gibt es Arbeitgebende und Mitarbeitende, die nicht erkennen, dass Erfolg nichts mit Überstunden und stetem Abruf zu tun hat. Erreichbarkeit muss begrenzt sein, um ausreichend Zeit für Erholung und Abschalten zu haben. Obstkörbe und Fitness-Abos für ein besseres Wohlbefinden sind ein schöner Anfang. Schließlich spielt auch gesunde Ernährung und Bewegung eine große Rolle bei mentaler Gesundheit
  3. Besser aber sind mentale Stärkungsprogramme wie Resilienz-Trainings oder auch Coachings, die u.a. falsche Glaubenssätze und nicht erkannte Muster aufdecken. Programme, die helfen, benötigte Grenzen zu erkennen und zu setzen, um mit Unsicherheiten, Mehrfachbelastungen und Dynamiken besser umgehen zu können.
  4. Der hilfreichste Punkt für mentale Gesundheit in Unternehmen ist die eigenen systemischen Strukturen so zu verbessern, dass tagtäglich gesunde Arbeitsbedingungen herrschen, die ein angenehmes Betriebsklima und eine gute Unternehmenskultur mit sich bringen. Denn erwiesen ist, dass es im Arbeitsalltag belastende Faktoren und Bedingungen gibt, die psychische und psychosomatische Leiden (also solche die körperliche Krankheiten auslösen) hervorrufen.

Was passiert, wenn Unternehmen in die falschen Programme investieren, die ihre Belegschaft stärken sollen? 

  • Wenn Arbeitgeber:innen sich lieber auf Wellness-Maßnahmen konzentrieren, werden eventuell kurzzeitig Symptome behoben, aber die Ursachen des Burnouts oder anderer Erkrankungen bei den Mitarbeitenden werden nicht beseitigt.
  • Bauen Organisationen nur auf gesundheitsfördernde Zusatzprogramme und lassen mental krankmachende Arbeitsbedingungen unberücksichtigt, nehmen Krankheitstage trotzdem zu.
  • Sind Unternehmen der Auffassung, dass psychische Belastungen durch persönliche Anpassungsprogramme „verschwinden“ ohne systemische Veränderungen im Unternehmen vorzunehmen, werden sie feststellen müssen, dass gerade die gestärkten Mitarbeitenden das Unternehmen verlassen werden.

Erkennen Sie ihr Unternehmen wieder und fragen sich:

  • Wie entsteht ein angenehmes Betriebsklima und eine gute Unternehmenskultur?
  • Wie schaffe ich es, den Fokus auf Prävention statt auf Rehabilitation zu legen?
  • Was kann konkret getan werden kann, um psychische Belastungen nachhaltig zu reduzieren?

Kontaktieren Sie mich und gemeinsam machen wir Ihr Unternehmen stark. Profitieren Sie von meiner kombinierten Expertise als Business & Life Coach, Resilienz-Trainerin und strategische Beraterin.