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Online-Coaching in Zeiten von Corona

Veröffentlicht am 23.03.2020

Das Corona-Virus stürzt nicht nur das ganze Land, sondern auch die ganze Welt in eine Krise. Gesundheitlich wie auch wirtschaftlich. Wäre es nicht von Vorteil, wenn so viele Menschen wie möglich eine gute seelische Widerstandskraft hätten, um damit umgehen zu können?

Online-Coaching in Zeiten von CoronaOnline-Coaching in Zeiten von Corona Coaching online - individuell und wirksam

Die Sorge vor einer Corona-Virus-Ansteckung betrifft auch die Arbeit von Coaches.
Sicherlich sollten Menschen momentan nicht real zusammentreffen, wenn es nicht sein muss.
Aber das Leben geht nun mal weiter und deshalb suche auch ich als Coach nach einer Möglichkeit, meine Klienten weiterhin zu unterstützen.

Bereits vor der Coronakrise habe ich Coaching per Telefon oder per Skype angeboten und gute Erfahrungen damit gemacht. Gerade in dieser schwierigen Zeit kann ein Coach hilfreich sein, um 

  • gemeinsam nach Lösungen für noch nie da gewesene Situationen zu suchen
  • optimistisch zu bleiben
  • selbstwirksam zu handeln
  • die geschäftsführende Kommunikation und die der ganzen Belegschaft zu verbessern 
  • sinnvoll Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und selbstbestimmt zu bleiben

Vorteile des Online-Coachings

Nicht nur in Zeiten von Corona birgt das Online-Coaching Vorteile. In einem synchronen Austausch per Videochat wird von zu Hause oder von unterwegs mit einem PC oder einem mobilen Endgerät (z.B. Smart-phone) die Coaching-Session durchgeführt. Dabei erfolgt die Kommunikation interaktiv über das Internet. Durch die digitale Flexibilität erreichen Coaches auch Menschen in räumlich abgelegenen Regionen oder diejenigen, die sich im Ausland aufhalten und mit einem Coach in ihrer Muttersprache zusammenarbeiten möchten. Auch Personen, die zeitlich sehr eingespannt sind und oft beruflich an verschiedenen Orten unterwegs sind, sind potentielle Kunden für ein Online-Coaching.
Getreu dem Motto #flattenthecurve, macht Online-Coaching gerade richtig Sinn.

 

Reaktionen von Menschen in Krisenzeiten

Der Verhaltensforscher Ortwin Renn hat herausgefunden, dass das Verhalten von Menschen in Krisen sich in 3 klassische Kategorien unterteilt, und viele Menschen haben jetzt schon eine Neigung zu einem dieser drei Muster: 

1. Totstellen

Das sind diejenigen, die noch unbekümmert sind und gerne so weitermachen möchten, wie bisher. Für Sie sind Regeln wichtig, die die Politik jetzt aufstellt.

2. Flucht:

Menschen, die sich bei Krisen einigeln, bis hin zur völligen Isolation.

3. Kampf:

Dieser Typ möchte etwas tun. Er macht Hamsterkäufe, um sich zu wappnen. Häufig hat er Aggressionen gegen die Bedrohung und sucht sich ein Ersatzobjekt, das eigentlich nichts mit der Krankheit zu tun hat, und diskriminiert bspw. Menschen aus dem asiatischen Raum.

(Quelle: https://web.de/magazine/news/coronavirus/risikoforscher-corona-krise-birgt-chance-34521726)

Die gute Nachricht ist, dass viele Menschen Verständnis für die aktuellen Maßnahmen haben.
Die Mehrheit hält sich daran und verhält sich auch solidarisch. 

 

Verhaltenstipps aus Sicht eines Coaches / Resilienz-Trainers in der Coronakrise:

  • Verhaltensempfehlungen ernst nehmen, Regeln befolgen, Veränderungen akzeptieren
  • auf Besserwisser-Gerede verzichten
  • keine Schuldzuweisungen aussprechen 
  • stattdessen nach zeitnahen Lösungen suchen und woanders bewährte
Best-Practice-Ansätze übernehmen
  • bei Veränderungen im täglichen (Arbeits-)Leben sich mit verändern
  • mitdenken, selbstbestimmt und verantwortungsvoll handeln
  • gute Vorschläge kommunizieren, besprechen, abstimmen

 

Im Sinne der 7-Säulen der Resilienz könnte man folgendermaßen mit der Krise umgehen:

L - Lösungsorientiert
Lösungen für individuelle Probleme/Herausforderungen suchen

O - Optimismus
zuversichtlich und optimistisch bleiben, nicht schwarz sehen, sondern Veränderung als Chance
erkennen

O - Opferrolle verlassen
sich nicht selbst bemitleiden wie „schlimm“ alles ist und wie stark man davon selbst betroffen ist

V - Verantwortungsübernahme
Verantwortung für die eigene Situation und Konsequenzen für das eigene Handeln übernehmen;
Kontrollüberzeugung entwickeln und eingetretene Ereignisse auf das eigene Handeln zurückführen

A- Akzeptanz
nur wer eine Krise erkennt und akzeptiert kann ihr entgegenwirken und sie bewältigen;
mit der Akzeptanz erlangt man emotionale Gelassenheit

N- Netzwerkorientierung
ein soziales Netzwerk (Familie, Freunde, Kollegen, …) gibt in belastenden Situationen Halt;
in schwierigen Situationen kann hier mit Verständnis, Hilfe und Unterstützung gerechnet werden

Z- Zukunftsorientierung
die eigene Zukunft aktiv gestalten, es gibt immer Wahlmöglichkeiten und Handlungsoptionen;
Energie freisetzen für das, was geht und noch kommt


Ein Resilienztraining, bei dem eine Menschengruppe real in einem Raum zusammentrifft, muss in nächster Zeit vermieden werden. Resilienz erlernt man ohnehin nicht an einem Wochenende, aber man schafft einen Anfang, um an seiner eigenen inneren Stärke zu arbeiten und sich zu verändern. Somit könnte man sofort mit einem Online-Coaching beginnen, das u.a. das Erlernen von resilientem Verhalten zum Inhalt hat.



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