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Was ich schon immer mal machen wollte ...

Veröffentlicht am 14.01.2014

Ich höre immer öfter ältere Menschen sagen, dass sie bestimmte Dinge in ihrem Leben anders machen würden, wenn sie ihr Leben noch einmal neu leben könnten. Ich kenne aber auch etliche Menschen, die etwas in ihrem Leben verändert haben und jetzt das tun, was sie schon immer machen wollten. Oftmals sind es lang gehegte Träume aus der Kindheit, manchmal sind es aber auch Träume, die erst durch die eigene Entwicklung entstanden sind. Sie in die Tat umzusetzen, heißt immer, etwas im eigenen Leben verändern. Dadurch können sich auch Veränderungen im Umfeld ergeben: Familie, Beziehungen, Freundeskreis. Ein Raucher, der das Rauchen aufgibt, trifft z.B. nicht mehr seine Raucherkollegen, dafür aber neue Kollegen, z.B. beim Kickern im Pausenraum.
Oftmals hält genau diese Tatsache Menschen davon ab, etwas zu tun oder zu ändern. Nicht immer handelt es sich dabei um große Risiken und trotzdem haben Menschen Angst davor, etwas zu wagen, evtl. Fehler zu machen. Dabei liegt in jedem Risiko und jedem Fehler eine Chance, daraus zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Lesen Sie ein paar Beispiele mit, wie ich finde, Happy End:

Ein eigenes Pferd besitzen


Ich selbst war von kleinauf begeisterter Pferdefan und süchtig danach, auf dem Pferderücken zu sitzen, egal ob mit oder ohne Sattel. Schon als Zweijährige verlangte ich danach und so setzte mich meine Oma auf ein Pony, das in der Manege eines Jahrmarkts tapfer seine Runden lief. Meine Eltern dachten, dass sich dieses Verlangen schon legen würde und so bekam ich keinen Reitunterricht, dafür fuhren wir ein bis zweimal im Monat sonntags in den Wald, wo man sich (aus meiner heutige Sicht verantwortungslos) ohne Reitkenntnisse ein Pferd stundenweise ausleihen konnte, um unkontrolliert durch den Wald zu reiten! Dass ich mir das wildeste Pferd auslieh und regelmäßig runterfiel, stoppte meine Freude daran in keinster Weise. Erst als mein Vater vom Pferd getreten wurde, durfte ich endlich in einem Reitstall das Reiten lernen. An ein eigenes Pferd war finanziell nicht zu denken, obwohl genau das natürlich mein größter Wunsch war. Als ich 12 Jahre alt war, brannte der Stall aufgrund einer unachtsam weg geworfenen Zigarette ab und 3 Schulpferde verbrannten im Inferno. An dieser Stelle beendete ich meinen Reitsport.
 Als meine Tochter geboren wurde war schnell klar, dass ich ihr die Liebe zu den Pferden vererbt hatte, denn auch sie saß mit knapp 2 Jahren zum ersten Mal auf einem Pferd. Es folgten Reitkurse und Ferienprogramme bis sie endlich alt genug war, um Reitunterricht zu nehmen. Ich stand genau 7 Longenstunden dabei, bis ich die Idee hatte, selbst wieder mit dem Reiten zu beginnen. So nahmen wir gemeinsam Unterricht und jedes Mal war das unser Highlight der Woche. In den Urlauben buchten wir Ausritte und so wurden auch mein Sohn und mein Mann "infiziert". Wir suchten uns zusätzlich zum Reitunterricht eine Reitbeteiligung auf einem tollen 20jährigen Oldenburger, um den wir uns kümmerten wie um unser eigenes Pferd - fünfmal die Woche! Nach weiteren 2 Jahren fasste ich den Entschluss, mir mein eigenes Pferd zu kaufen und mir meinen lang gehegten Kindheitstraum zu erfüllen. Finanziell, zeitlich und emotional war es eine ganz bewusste Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue.


Selbständiger Fotograf sein


Ich könnte Ihnen jetzt noch von meiner Freundin erzählen, die sich nach langer Suche nach der richtigen Berufung, mit einem Fotostudio selbständig gemacht hat.


Studieren


Oder einer anderen Freundin, die nach Familienplanung, diversen Jobs und ehrenamtlichen Tätigkeiten ein Studium aufgenommen hat. Schon immer träumte sie davon zu studieren. Statt diesen Traum bis an ihr Lebensende zu träumen, hat sie sich entschlossen, ihn in die Tat umzusetzen und bestimmt viele Veränderungen in ihrem Leben in Kauf zu nehmen.


Auslandsaufenthalt


Oder von einem bekannten Ehepaar, die in der Studienzeit gerne ins Ausland gehen wollten, es aber nicht getan haben. Samt Familie sind sie nun ausgewandert und arbeiten beide dort erfolgreich und glücklich mit Kindern, die eine Fremdsprache fließend sprechen und gerne zur Schule gehen.


Was machen Sie, was Sie schon immer mal machen wollten?


Mich interessieren Ihre Geschichten, was Sie schon immer mal machen wollten und es dann auch getan haben. Schreiben Sie mir und motivieren Sie damit andere Menschen, das zu tun, was sie schon immer mal machen wollten.

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