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Loslassen - befreit, setzt Energien frei und schafft neue Lebensfreude!

Veröffentlicht am 11.04.2014

Ich kenne wirklich viele Menschen,die etwas verändern wollen, denen es aus eigener Kraft aber nicht gelingt. Da gibt es diejenigen, die Gewicht verlieren möchten oder etliche, die sich gesünder ernähren wollen und noch mehr erfolgreiche Menschen im Job, die so gern mehr Sport machen würden, aber einfach keine Zeit dafür finden! 
Dass das mit der Veränderung nicht so einfach ist, haben schon sehr viele festgestellt. Woran es allerdings scheitert, wissen die wenigsten. In ganz vielen Fällen heißt die Lösung: ...

Wer etwas verändern will, muss auch loslassen können. Aber Loslassen wovon? Damit das mit dem Verändern funktioniert, muss man sich vorab bewusst werden:

  • Was stört mich? Wovon will ich mich verabschieden?
  • Was kommt, wenn das Alte geht?
  • Wie lade ich mehr Lebensfreude und Leichtigkeit in mein Leben ein?

Es gibt Menschen, die haben alles, was sie sich wünschen könnten und sind trotzdem unglücklich.


Manche Menschen haben alles, was andere gerne hätten: einen guten Job, eine Familie, ein schönes Zuhause, einen netten Freundeskreis - und trotzdem sind sie nicht froh. 
Ich kenne jemanden, der „alles“ hat und dem dennoch vieles kompliziert erscheint, wie z.B. der Kontakt zu anderen Menschen. Oder eine Klientin, die egal, was sie arbeitete, nie zufrieden war, mit dem was sie tat.

Oftmals urteilen sogar andere Menschen über jene, deren Leben mit Job, Familie etc. perfekt scheint, sehr vorschnell. Sie sind überzeugt, dass der, der alles hat, den Hals nicht voll bekommt oder Probleme hat, die nun wirklich keine sind. 
Und schon sind wir bei des Pudels Kern. Jeder Mensch hat Überzeugungen. Es handelt sich dabei um Glaubenssätze, die wir alle mit uns herumschleppen und die bestimmen, wir wir die Welt sehen und was wir von uns und anderen erwarten. Wir halten an Ihnen fest, selbst wenn sie nicht mehr zu uns passen.


Wie kommen wir zu unseren Glaubenssätzen?


Glaubenssätze können Erfahrungen sein, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben. Oder Sie wurden uns in unserer Kultur und Gesellschaftsform von z.B. Eltern, Großeltern, Lehrern, Bezugspersonen mit auf den Weg gegeben.

Sie können nützlich sein, z.B. die Erfahrung, dass eine Herdplatte heiß ist und man niemals mit der Hand darauf fassen sollte. Oder sie sind einschränkend, z.B. Hunde sind gefährlich, denn als Kind wurde man mal von einem gebissen. Wir halten an Glaubenssätzen fest, selbst wenn sie nicht mehr zu uns passen und anfangen uns zu belasten. 
Wenn wir also etwas verändern wollen, was uns stört, geht es darum, diese uns im Weg stehenden Glaubenssätze zu erkennen und ihnen wie Freunden zu begegnen. Denn dann kann man sie loslassen. Ich als Coach helfe Menschen dabei.

 

Welche Überzeugungen beeinflussen unseren Selbstwert negativ?


Es gibt aber auch Glaubenssätze, die halten uns „nur“ davon ab, ein gestecktes Ziel oder einen Wunsch zu erreichen. So z.B. die vielen Menschen, die gerne mehr Sport machen würden, aber den Glaubenssatz haben: „Leider habe ich dafür keine Zeit!“ Wenn ich als Coach dann genauer nachfrage, ist dieser Satz nur ein Vorwand, um keinen Sport zu machen oder es gibt weitere Glaubenssätze, die vom Sport abhalten: „Ich kann ja nicht schon vor der Arbeit Sport treiben (denn dann müsste ich ja eher aufstehen!)“ oder  „wenn ich erst mal 10 Stunden gearbeitet habe, kann ich mich nicht mehr überwinden auch noch Sport zu machen“ oder „wenn ich nach Hause komme ist es schon dunkel“ oder „ich muss oft verreisen, da kann ich keinen Sport machen“ (schon mal was von einer Sport-App für das Hotelzimmer gehört?!). 


Dann gibt es aber auch Glaubenssätze, die zusätzlich zum nicht erreichten Ziel auch noch unseren Selbstwert negativ beeinflussen. Die ständige Unzufriedenheit im Job könnte also daher kommen, dass folgender Glaubenssatz besteht: „Ich bin nicht gut genug, mit dem was oder wie ich es tue.“ Es könnte aber auch die Überzeugung sein: „Hätte ich Abitur, würde ich mich besser fühlen.“ Oft sind solche Überzeugungen aufgrund sogenannter „Familienglaubenssätze“ denkbar, bei dem Familien nach folgenden Mustern leben:


Es gibt 4 sogenannte „Grundantreibertypen“, die entscheidend sind für den Selbstwert von Menschen. 


1. Hurry up!
   „Du darfst dir keine Zeit lassen.“
   
                        „Es muss Entwicklung da sein.“
   
                        „Wenn andere das schon können, beeil dich, dass du es auch kannst.“
2. Please me! - Anderen gefallen müssen
   
                        „Wenn dich einer nicht mag, ist das peinlich.“
   
                        „Das gehört sich nicht.“
                        „Immer nett sein.“
   
                        „Was denken denn die anderen.“
3. Be perfect!
   
                        „Das sieht nicht schön genug aus. Schreib das noch mal.“
   
                        „So lange es nicht richtig perfekt ist, ist es nicht gut. (Bist du nicht gut!)“
4. Be strong!
   
                        „Nicht weinen, Setz dich durch.“
   
                        „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“
   
                        „Aufgeben/Nachgeben geht nicht.“    


Ich wette, dass sich an dieser Stelle viele wieder erkennen und ihr „Familienmuster“ erkennen.

 

Glaubenssätze ändern heißt, wieder leichter leben zu können
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Aber die gute Info an dieser Stelle ist, Muster sind nur Angewohnheiten. Man kann sich davon wieder befreien und dadurch schont man auch seinen Selbstwert.


Das Gleiche gilt für Glaubenssätze. Auch diese kann man ändern und sollte es auch tun, wenn sie einem nicht mehr guttun. Im NLP-Coaching gibt es mehrere Möglichkeiten dazu, die dann individuell ausgewählt und angewendet werden.

Um etwas zu verändern, fängt man am besten bei sich selbst an.


Menschen, die etwas verändert haben an Ihrem Verhalten, an Ihren Gewohnheiten und Überzeugungen, fühlen sich danach sehr leicht. Sie haben eine neue Akzeptanz gefunden und eine größere Toleranz anderen gegenüber. 
Wer bei sich selbst anfängt etwas zu verändern, wird feststellen, dass sich auch das Miteinander mit anderen Menschen verändert. Meist fügt sich das auf eine wundersame Weise wie von selbst.

Nächsten Monat schreibe ich über die umgekehrte Situation: nicht du möchtest etwas verändern, sondern etwas hat sich in deinem Umfeld verändert und du musst loslassen, um damit klar zu kommen.

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